Zum Inhalt springen

Mit einem plötzlich aus dem Hut gezauberten Änderungsantrag haben WIDAB, SPD, Linke und Grüne dank ihrer temporären Mehrheit im Stadtrat beschlossen, dass das Gymnasium nun doch nicht an den Salzlandkreis übertragen wird.

Zur Historie:
Im vergangenen Jahr hatte der Stadtrat im Rahmen der dringend notwendigen Haushaltskonsolidierung beschlossen, die Trägerschaft an den eigentlich für Gymnasien zuständigen Salzlandkreis zu übergeben. Das wurde nun rückgängig gemacht.

Aus unserer Sicht löst dieser Schritt keinerlei Probleme des Stephaneums, sondern manifestiert den problematischen Zustand! Im städtischen Haushalt sind mittelfristig weder Mittel für eine barrierefreie Ausstattung der beiden Schulgebäude noch für moderne Schulmöbel eingeplant.
Das Gymnasium bleibt damit weiter auf die ohnehin begrenzten Mittel des Stadthaushaltes angewiesen. Ein Vergleich zeigt deutlich: Den Gymnasien in Trägerschaft des Landkreises geht es besser. Diese Schulen sind barrierefrei ausgestattet, sie verfügen seit Langem über moderne Technik und zeitgemäße Möbel.
Mit ihrem Beschluss haben WIDAB, SPD, Linke und Grüne der Bildungsstadt Aschersleben keinen Gefallen getan. Dadurch werden notwendige Verbesserungen verhindert. Es steht zu befürchten, dass so auch weiterhin die eigentlichen Pflichtaufgaben der Stadt, nämlich die Grundschulen zugunsten des Gymnasiums vernachlässigt werden.
Die CDU/FDP Fraktion bedauert diesen Schritt sehr. Er engt nicht nur die finanziellen Spielräume der Stadt weiter ein. Er geht vor Allem zu Lasten von Schülern und Lehrern an allen städtischen Schulen.